Leo Forsbeck

News

09.01.2012

Schlechter Rat

Die laufende Überschussbeteiligung der deutschen Lebensversicherer, die sich aus Garantiezins und Gewinnbeteiligung zusammensetzt, dürfte für 2012 im Schnitt 3,93 Prozent betragen. Wer das unter den derzeitigen Kapitalmarktbedingungen für seine Kunden erwirtschafte, der mache einen verdammt guten Job, heißt es dazu in „map-fax“ Nr. 52/11.

Kritiker raten aber unverdrossen vom Abschluss von Kapitallebensversicherungen ab oder empfehlen sogar deren Kündigung. Wie schlecht solche Ratschläge sind, zeigt sich heute an solchen Lebensversicherungen, die zwischen Juli 1994 und Juni 2000 abgeschlossen wurden. Denn bei diesen Policen beträgt schon der Garantiezins 4 Prozent im Jahr, der für die gesamte Laufzeit garantiert ist. Und die Gewinnbeteiligung kommt noch hinzu.

06.01.2012

Mehr Pflegegeld

Das gesetzliche Pflegegeld ist zum Jahresbeginn 2012 vor allem für die häusliche Pflege durch professionelle Fachkräfte angehoben worden: in der Pflegestufe I um 10 auf 450 Euro, in der Pflegestufe II um 60 auf 1.100 Euro und in der Pflegestufe III um 40 auf 1.550 Euro im Monat.

Wer aber pflegebedürftigen Familienangehörigen zuhause morgens zum Beispiel eine große Grundpflege angedeihen und abends vom Pflegedienst noch zu Bett bringen lässt, kommt mit 1.100 Euro der Pflegestufe II in der Regel nicht aus. Die überschießenden Kosten müssen dann privat aufgebracht werden, im Allgemeinen aus einer nicht üppigen Rente. Denn die Wahrscheinlichkeit, zum Pflegefall zu werden, ist im Alter höher als in der Jugend. Doch gesetzliche Renten und Pflegeleistungen lassen sich privat aufstocken.

13.12.2011

Die Mehrheit spart für die Altersvorsorge – zu wenig

„Sparen ist in“, heißt es in der Überschrift zur Herbstumfrage 2011 des Verbandes der privaten Bausparkassen. Dazu hat TNS Infratest über 2.000 Bundesbürger ab 14 Jahren befragt. Weit vorn in der Gunst rangiert dabei das Sparen fürs eigene Alter. Zu ähnlichen Ergebnissen kommt auch das 12. Altersvorsorge-Barometer von J.P. Morgan Asset Management, das die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg erarbeitet hat. Doch sieht man sich die erfassten Sparraten an, erscheint das hohe Lied der Altersvorsorge, das dabei gesungen wird, nicht gerechtfertigt. Denn die größte Gruppe der Sparer, wie sie die GfK aufgeschlüsselt hat, legt eher 50 als 100 Euro im Monat zurück. Mit monatlich 50 Euro stehen nach 25 Jahren und einem angenommen nachschüssigen Zins von 4 Prozent im Jahr aber nur rund 25.000 Euro zur Verfügung. Damit lässt sich keine vernünftige Altersrente finanzieren.

12.12.2011

Verhalten bei Unfällen mit Haarwild

Fünf Tipps für Autofahrer bei Unfällen mit Haarwild hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft zusammengestellt: Die Unfallstelle sollte mit Warnblinklicht und Warndreieck abgesichert und die Polizei alarmiert werden. Eine Wildbescheinigung vom zuständigen Förster oder Jagdpächter wird empfohlen. Fotos vom Unfall sollten gemacht und der Versicherer informiert werden. Ein solches Verhalten ist grundsätzlich sinnvoll. Allerdings sind ohne Kaskoversicherung Fotos vom Unfall nicht wirklich hilfreich, denn die Reparatur des Fahrzeug muss dann selbst bezahlt werden.

11.12.2011

Lebensversicherung ohne Abgeltungsteuer

Eine klassische Lebensversicherung sollte aus steuerlichen Gründen wenigstens zwölf Jahre laufen und bei einem Abschluss im kommenden Jahr nicht vor Vollendung des 62. Lebensjahres des Versicherten fällig werden. Unverändert gilt, dass biometrische Risiken abgesichert sein müssen und ein Mindesttodesfallschutz erforderlich ist, damit das steuerlich günstige Halbeinkünfteverfahren nach § 20 Abs. 1 Nummer 6 Einkommensteuergesetz für Kapitallebensversicherungen angewendet wird. Das und eine schon bei Abschluss garantierte Mindestrente sind auch nötig, damit die ebenfalls seit Anfang 2005 kräftig verbesserte Ertragsanteilbesteuerung für klassische Rentenversicherungen greift.

18.10.2011

Was beim Hausbau versicherbar ist

Bevor das neue Eigenheim bezogen werden kann, drohen ihm schon Gefahren. Dafür gibt es die Bauleistungs-, Bauherrenhaftpflicht- und Feuerrohbauversicherung. Die Bauleistungsversicherung deckt Schäden an Bauleistungen, Bauteilen und Baustoffen. Für Schäden am Rohbau, die durch Brand, Blitzschlag oder durch Explosion verursacht werden, kommt sie aber nicht auf. Da ist die spezielle Feuerrohbauversicherung gefragt.
Mindestens so wichtig ist dagegen die Bauherrenhaftpflichtversicherung. Denn wenn zum Beispiel Dritte in einer ungesicherten Baustelle schwer verunglücken, kann das sehr teuer werden. Kosten dieser Art trägt die Bauherrenhaftpflicht. Der Versicherer prüft aber auch vorab, ob der Schadenanspruch zurecht besteht und ersetzt die Gerichtskosten, wenn sich ein Prozess nicht vermeiden lässt.

18.10.2011

Was eine Hausratversicherung auch leistet

Wenn das Auto oder einzelne Teile des Fahrzeugs brennen, kommt die Kaskoversicherung für den Schaden auf. Gegenstände im Auto wie Laptop, Handy oder ein mobiles Navigationsgerät ersetzt sie allerdings nicht. Dagegen sind bei vielen Hausratversicherungen solche Geräte nicht nur im Haus, sondern auch im Auto gegen Brand versichert, sofern sie nur vorübergehend im Fahrzeug liegen. Grundsätzlich verlangt der Begriff Hausrat ohnehin nicht, dass dieser sich stets in den eigenen vier Wänden befindet. Vielmehr besteht in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der Versicherungssumme auch Versicherungsschutz für Gegenstände, die auf Reisen mitgenommen werden. Außenversicherung ist das Fachwort dafür.

18.10.2011

Was man als Hund oder Katze heute braucht

Seit dem 3. Juli des Jahres müssen Hund oder Katze mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein, um ins europäische Ausland reisen zu dürfen. Außerdem müssen die vierbeinigen Hausgenossen noch gegen Tollwut geimpft sein und einen EU-Heimtierpass besitzen. Nicht verlangt wird dagegen in aller Regel eine Tierkrankenversicherung. Doch sie macht Sinn, und zwar nicht nur auf Reisen, sondern auch zuhause. Denn so billig sind die Behandlungskosten auch von Tierärzten nicht, dass sie locker aus der Portokasse bezahlt werden können. Und Rechnungen für obligatorische Impfungen übernimmt der Versicherer dann auch.

11.08.2011

Aspiranten der Altersarmut

Aus Sicht der Bundesregierung ist Altersarmut gegenwärtig zwar kein verbreitetes Phänomen, heißt es im Newsletter des Deutschen Bundestags vom 11. Juli des Jahres. Doch die Langzeitarbeitslosigkeit ist nach wie vor hoch, wie die Antwort der Bundesregierung am selben Tag auf eine weitere Kleine Anfrage zeigt. Richtige Aspiranten auf Altersarmut aber sind in erster Linie Soloselbständige. Heute Unternehmer – morgen Hartz-IV-Empfänger“, überschrieb zum Beispiel HDI-Gerling die Ergebnisse einer Umfrage von Ende vergangenen Jahres, die zusammen mit dem FAZ-Institut und dem Meinungsforschungsinstitut Forsa erarbeitet wurde. Rund die Hälfte der Selbständigen spare nicht regelmäßig für später und wenn, dann höchstens 200 Euro im Monat, heißt es in dieser Studie.

11.08.2011

Erbschaften werden kleiner

Bis zum Jahr 2020 werden 2,6 Billionen Euro vererbt, schreibt das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) in seiner jüngsten Studie „Erben in Deutschland / Volumen, Verteilung und Verwendung“. So gewaltig sich diese Summe anhört, pro Kopf entsteht daraus kein Reichtum, zumal viele sehr wenig, wenige aber sehr viel erben werden. Daher werde die eigene Vermögensbildung und Altersvorsorge für die meisten Erben unerlässlich bleiben, meint auch das Institut. Das werde in Zukunft für noch mehr Erben gelten, weil die Erblasser infolge eines längeren Lebens größere Anteile ihres Vermögens selbst aufbrauchten. Auch seien sie konsumfreudiger. Außerdem stiegen die Krankheitskosten und im höheren Alter kämen Ausgaben für eine eventuell erforderliche Pflege hinzu, so das DIA weiter.

11.08.2011

Berufsunfähigkeitsschutz nicht für alle

Selten sind sich Verbraucherschützer und Versicherer so einig wie beim Berufsunfähigkeitsschutz. Beide Seiten halten den Abschluss solcher Versicherungen für dringend geboten, auch weil die Sozialversicherung diesen Versicherungsschutz nicht mehr bietet. Doch nicht einmal jeder vierte Haushalt verfügt über diesen wichtigen Versicherungsschutz. Exakt sind es 24 Prozent der Haushalte. Das zeigt die jährlich erstellte Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) regelmäßig auszugsweise in seinen Jahrbüchern veröffentlicht.

31.05.2011

Infotipp für zukünftige Eigentümer

Auseinandersetzungen  mit dem Vermieter oder Verkäufer der eigenen Wohnung sind leider keine Seltenheit. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, daß Sie spätestens 4 Monate vor Anmietung  oder  vor Ankauf  der Wohnung eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben. Dann brauchen Sie wenigstens die Kosten eines Rechtsstreits nicht zu fürchten.

13.05.2011

CHARTA Infotipp 10 / 2011

Etwa jeder Vierte wird berufsunfähig

Für die gesetzliche Versicherung existiert sie schon seit Jahren nicht mehr: die Berufsunfähigkeit. Leistungen aus der Sozialversicherung gibt es nur noch bei verminderter Erwerbsfähigkeit. Zumutbar ist damit jede Arbeit, mit der sich Geld verdienen lässt. So kann aus einem diplomierten Chemiker oder einem Handwerksmeister leicht ein Hausmeister oder ein Bürobote werden. Doch etwa jeder vierte Erwerbstätige wird berufsunfähig. Das lässt sich an den Zahlenreihen des Statistischen Bundesamtes ablesen. Finanzielle Absicherung für den Fall der Berufsunfähigkeit bieten unverändert die Lebensversicherer. Bei Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte auch nicht gespart werden, rät die CHARTA Börse für Versicherungen AG in Düsseldorf. Denn von dieser privaten Rente muss vielfach der Lebensunterhalt bis zum Ruhestand bestritten werden.

28.03.2011

CHARTA Infotipp 9 / 2011

Die Pflege ist weiblich

Da Pflegebedürftigkeit zu 83 Prozent im höheren Alter eintritt, sind infolge der längeren Lebenserwartung der Frauen 63 Prozent der Pflegebedürftigen weiblich. Das sind Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2009; neuere gibt es nicht. Die Pflege wird vielfach auch allein von Familienmitgliedern erbracht. Ob das damit zusammenhängt, dass professionelle Pflege nicht komplett von den Kassen bezahlt wird, sagt die Statistik nicht. Auch die Kosten für Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie, die nach einem Schlaganfall zum Beispiel von den Kassen übernommen werden, sind ohne kräftige Zuzahlungen nicht zu haben. Der Abschluss einer privaten Pflegerente rechnet sich daher rasch, meint der Maklerverbund CHARTA Börse für Versicherungen in Düsseldorf..

17.03.2011

CHARTA Infotipp 8 / 2011

Erwerbsgemindert oder erwerbsunfähig

Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente und die private Erwerbsunfähigkeitsrente unterscheiden sich trotz ihrer begrifflichen Nähe doch kräftig. Hierauf weist der Maklerverbund CHARTA Börse für Versicherungen AG in Düsseldorf hin. Denn wer vor dem 63. Lebensjahr eine Erwerbsminderungsrente beantragt, muss sich auf einen Rentenkürzung von bis zu 10,8 Prozent gefasst machen. Diese gesetzliche Änderung zum 1. Januar 2011 ist auch nicht verfassungswidrig, wie das Bundesverfassungsgericht am 11. Januar 2011 (Az.: 1 BvR 3588/08 und. 1 BvR 555/09) entschieden hat. Für die Rentenhöhe einer privaten Erwerbsunfähigkeitsrente spielt das Alter bei Erstbezug dagegen grundsätzlich keine Rolle. Das gilt auch für Berufsunfähigkeitsrenten, die es seit Jahren nur noch bei Lebensversicherern gibt.

01.03.2011

BGH entscheidet: Ab sofort Unisex Tarife in der Versicherungswirtschaft
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21.02.2011

Teures Unfall-Gutachten des Opfers muss Verursacher bezahlen
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20.02.2011

Women-on-Board-Index zeigt Handlungsbedarf
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19.02.2011

Krise? Welche Krise? - Verbraucher haben die Wirtschaftskrise hinter sich gelassen
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18.02.2011

Gute Ergebnisse für Pflegetagegeldversicherungen – Stiftung Warentest
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18.02.2011

Berufsunfähigkeitsrente nur für Facharbeiter
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16.02.2011

Kfz-Versicherungen zeigen sich erfreut über das Begleitende Fahren
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14.02.2011

Neuer Arbeitgeberhöchstbetrag in der privaten Krankenversicherung
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