Handy am Steuer: Zahlt die KFZ-Versicherung nach einem Unfall?

Er wollte nur kurz eine Whats-App Nachricht auf dem Handy schreiben. Sekunden nicht aufgepasst, er kam von der Fahrbahn ab und überschlug sich. Der junge Mann kann von Glück reden, dass alle Arme und Beine noch dran sind und keine andere Person zu Schaden kam.   

Mit dem Handy am Steuer einen Unfall verursacht: Welche Strafe droht?

Geht es um die Frage, ob Du Mitschuld an einen Unfall wegen dem Handy am Steuer hast, schaut die Versicherung besonders genau hin. Grundsätzlich gilt:  die Kfz-Haftpflichtversicherung springt in der Regel ein. Sie übernimmt die Kosten des Geschädigten und nicht die eigenen, wenn Du der Unfallverursacher bist. Bei der Kaskoversicherung bleibst Du u.U. komplett auf Deinen Kosten sitzen, wenn Dir grobe Fahrlässigkeit nachgewiesen wird. Selbst wenn Du schuldlos am Unfall bist, kann es sein, dass Dich durch die Handynutzung eine Teilschuld trifft. Die Versicherungen verlangen nicht selten, wenn Autofahrer einen Unfall wegen Handy-Nutzung verursachet, den Schaden am eigenen Auto selbst zu zahlen. 
Achtung: Bei nachweislich, grober Fahrlässigkeit kann die Versicherung (abhängig von Gesellschaft und Tarif) die Schadenzahlung kürzen oder ganz verweigern!

Zieh einen Anwalt zu Rate, wenn Du einen Unfall verschuldet hast oder unverschuldet in einen Unfall verwickelt bist.  Auch eine verspätete Unfallmeldung bei der Versicherung kann Dich den Versicherungsschutz kosten. Benachrichtige uns, wir erledigen das für Dich!

Was sonst noch Bußgeld und Punkte kostet

Ob Du nur einen Anruf wegdrückst, die Uhrzeit checkst und das Handy dafür in die Hand nimmst:  Du verstösst gegen den §23 der Straßenverkehrs-Ordnung und riskierst ein Bußgeld von 60€ und einen Punkt in Flensburg. Nach neuesten Urteilen muss sogar zahlen, wer sein Handy während der Fahrt mit einem Ladekabel verbindet.

Wird man mit Handy am Steuer geblitzt, wird dieser Umstand in der Anzeige berücksichtigt. Aus einem geringen Verstoß wegen Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit kann dann ein anzeigepflichtiger Tatbestand werden.


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Kim Hahn
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Rüdiger Forsbeck
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