Berufsunfähigkeit: Irgendwie sind wir alle ein bisschen gefährdet

Nach ein paar stressigen Tagen k.o. zu sein, ist normal. Dann machst Du mal etwas Pause oder Urlaub und fühlst Dich schnell wieder fit. Wenn Du ausgebrannt bist, hilft Dir auch kein Urlaub, Du kannst nicht mehr entspannen.

Du hast den Eindruck, zu wenig Zeit für Dich zu haben und immer am Ball bleiben zu müssen. Du lädst Dir Arbeit und Verpflichtungen auf, hast zwar Erfolge, bist aber trotzdem mehr und mehr mit Deinem Leben und Deiner Arbeitssituation unzufrieden.


Ist das Dein Hamsterrad?

Du hast das Gefühl, in einem Hamsterrad zu hängen, nur noch zu funktionieren und zu wenig für Deinen Einsatz zurück zu bekommen. Hinzu kommen chronische Müdigkeit, Stimmungsschwankungen, Ärger, Angstgefühle, Schlafstörungen und Erschöpfungszustände. Das Engagement lässt nach, Reizbarkeit bis hin zu Aggression kommen auf, Du hast das Gefühl, ausgeliefert zu sein und nichts mehr auf die Reihe zu bekommen. 

Du fühlst dich innerlich leer, stellst die Frage nach dem Sinn der Tätigkeit und bist emotional erschöpft und ausgebrannt. Du fühlst dich unverstanden von Freunden, dem Partner und den Kollegen und ziehst sich mehr und mehr zurück. 

Selbstzweifel tauchen auf, sowie körperliche Beschwerden. Du gibst Deine Hobbys auf. Und greifst zur Flasche, um abschalten zu können oder nimmst Aufputschmittel, um geistig und körperlich den beruflichen Anforderungen gewachsen zu sein. Dem Gefühl der inneren Leere versuchen Burnout-Betroffene nicht selten dadurch zu begegnen, dass sie exzessiv einkaufen gehen.

Betroffen sind längst nicht mehr nur Krankenschwestern, Altenpfleger, Lehrer und Seelsorger.

Leiden einer modernen Gesellschaft

Wenn Menschen viel leisten, aber fortlaufend entmutigt werden, steigt die Gefahr, dass die Psyche nachhaltig leidet und mit schwerer Erschöpfung reagiert. Als Risikofaktor dafür gilt auch eine hohe Arbeitsbelastung, wenn sie dem Beschäftigten keinen Freiraum lässt, um seine Arbeit individuell zu gestalten. Die Entwicklung des Burnout wird durch Persönlichkeitsfaktoren begünstigt und verstärkt. Persönlichkeitsfaktoren spielen eine große Rolle bei der Entstehung des Ausgebranntseins.

Perfektionismus

Menschen, die sehr hohe Anforderungen an sich stellen, alles perfekt machen wollen und sich (übertrieben) hohe Ziele setzen, egal ob im Beruf, im Privaten, im Hobby oder in der Liebe. Sie wollen die Welt umkrempeln, Märtyrer spielen und stellen unrealistisch hohe Anforderungen an sich und ihr Umfeld.

Sie wollen stets Höchstleistungen vollbringen und erlauben sich nicht, Fehler machen zu dürfen. Wenn sie bemerken, dass von anderen keine Anerkennung zurückkommt oder dass sie ihre Ziele nicht immer und überall erreichen können, sind sie (von sich) enttäuscht, strengen sich vielleicht noch mehr an und ihr Akku läuft langsam leer. Je mehr ihr Akku leerläuft, umso mehr strengen sie sich an und umso wahrscheinlicher kommt es zu einem Burnout. Irgendwann ist der Leistungswille noch da, aber Körper und Geist verweigern die Mitarbeit.

Ehrgeiz

Menschen mit sehr großem Ehrgeiz sind insbesondere dann gefährdet, an Burnout zu erkranken, wenn der Motor für ihren Ehrgeiz das Gefühl ist, nicht gut genug zu sein, d.h. sie unter einem geringen Selbstwertgefühl leiden.

Sie müssen sich und anderen dann durch ihre Leistung immer wieder aufs Neue beweisen, dass sie "wer" sind und können keine Rücksicht nehmen auf ihren Körper. Da aber kein noch so großer Erfolg ihr Selbstwertgefühl auf Dauer ernähren kann, hetzen sie von einer Herausforderung zur nächsten, kommen nicht zur Ruhe, fühlen sich ständig gehetzt und sind voller Unruhe.

Helfersyndrom

Menschen mit einem ausgeprägten Helfersyndrom verschleißen sich, da sie für alle und jeden ein offenes Ohr haben, für andere immer da sind und so sich mehr zumuten, als es ihre Kräfte erlauben.

Menschen mit einem Helfersyndrom findet man oft in sozialen Bereichen und im Gesundheitswesen. Ihre scheinbare Aufopferung rührt daher, dass sie durch ihr Helfen ihr Selbstwertgefühl nähren wollen. Wenn sie anderen helfen, fühlen sie sich wichtig und gebraucht.

Ja-Sager

Menschen, die sich schwertun, anderen etwas abzuschlagen, denen es an Selbstbewusstsein mangelt, Grenzen zu setzen, die es allen immer recht machen wollen, was ihnen natürlich nicht gelingt die Angst haben vor Konflikten, sind burnout-gefährdet. Sie erleben sich als Spielball ihrer Mitmenschen und fühlen sich ausgenutzt.

Frauen sind besonders gefährdet, weil sie - mehr als Männer - dazu neigen, nach Harmonie zu streben und es allen Recht zu machen.

Irgendwie sind wir alle ein bisschen gefährdet

Rund 22 Prozent der Deutschen sind einmal im Leben über eine längere Zeitspanne damit konfrontiert. Öfter mal abschalten und runter fahren - jeden Tag ein bisschen - nicht nur während des Jahresurlaubes, hilft sicherlich am besten. 

Wen es trotzdem erwischt und wer seinen Job nicht mehr ausüben kann, gerät schnell in finanzielle Schwierigkeiten.






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Kim Hahn
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Rüdiger Forsbeck
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